Archiv der Kategorie 'Aktueller Anschlag'

Neue Webpräsenz!


Ab sofort sind wir unter folgender Adresse zu erreichen:

http://gruppetag.de/

JENA – Wir kommen!!!

Morgen, am 02.05. 2010, erscheint „Das Licht am Ende des Tunnels“ ein aller letztes Mal. Und zwar in Jena, im Café Wagner (Wagnergasse 26) um 20:00 Uhr.

Es gibt noch einige wenige Karten an der Abendkasse. Die Kasse öffnet 19:15 Uhr. Früher Gast fängt gute Plätze.

Letzte Chance in Leipzig!

Heute Abend ab 18:00 Uhr wird das aktuelle Stück der Gruppe TAG „Das Licht am Ende des Tunnels“ in der naTo (Südplatz) zum letzten Mal in Leipzig zu sehen sein! Es sind noch Karten an der Abendkasse erhältlich, insofern man rechtzeitig erscheint.

Die abschließende 10. Vorstellung wird als Gastspiel im Café Wagner (Wagnergasse 26) in Jena stattfinden. Karten sind nur noch gaaanz wenige an der Abendkasse erhältlich. Also pünktlich 19:15 Uhr die Kasse stürmen!

Gruppe TAG – Trotz Aller Gegenwart

ZUSATZVORSTELLUNGEN und GASTSPIEL!

Nach sieben ausverkauften Vorstellungen legt die Gruppe TAG nun nach:
„Das Licht am Ende des Tunnels“ wird nochmals am 29.04. und 30.04. jeweils 18:00 Uhr in der naTo (am Südplatz) in Leipzig und am 02.05. um 20:00 Uhr im Café Wagner (Wagnergasse 26) in Jena zu sehen sein.

E-CARD Gruppe TAG, Typ LIMBUS

Kartenvorbestellungen bitte über:
GruppeTAG@web.de oder direkt über die Bühnen:

naTo (100-120 Plätze) [Südplatz, Leipzig]

    info@nato-leipzig.de
    Tel. 0341/30143 97 oder 98

Café Wagner (80 Plätze) [Wagnergasse 26, Jena]

    Vorbestellungen über GruppeTAG@web.de

Preise:
3€/5€ (Prolet/Magnat)

Weiteres Werbematerial (Webbanner, E-Cards) findet Ihr bei flickr.

Und es geht weiter – be excited!

… und zwar am 29. & 30. April um jeweils 18 Uhr in der naTo und am 2. Mai um 20 Uhr ein Gastspiel im Wagner, im fernen Jena.

„Das Licht am Ende des Tunnels“ ausverkauft!!!

Grüsze.

Es sind keine Vorbestellungen für den 22.01. 20:00 Uhr in Horns Erben (Arndtstraße 33, Leipzig) und für den 24.01. 18:00 Uhr in der naTo (Südplatz, Leipzig) mehr möglich. Es verbleiben aber noch kleine Kartenkontingente in der Abendkasse. Die Kassen öffnen um 19:00 Uhr bzw. um 17:00 Uhr. Wer eine Chance auf eine Karte an der Abendkasse haben will, sollte pünktlich sein.

Eine Wiederaufnahme ist für April/Mai geplant.

Gruppe TAG. Trotz Aller Gegenwart.

„Das Licht am Ende des Tunnels“ für den 15./16./17.01. ausverkauft!!!

Grüsze.

Aufgrund des kleinen Bühnenraums in der Libelle (Kolonnadenstraße 19, Leipzig) müssen wir allen Enthusiast_innen der Spontanität davon abraten, am 15./16. und 17.01. zu versuchen, über die Abendkasse noch Karten für das Theaterstück „Das Licht am Ende des Tunnels“ zu ergattern. Unsere Vorbestellungslisten quellen derart über, dass es Karten dort nur im Glücksfall geben wird. Bitte weicht auf folgende Termine aus:

am 22.01. 20:00 Uhr in Horns Erben (Arndtstraße 33, Leipzig) und
am 24.01. 18:00 Uhr in der naTo (Südplatz, Leipzig)

Auch hier wird es ratsam sein, Karten vorzubestellen, obwohl die Bühnen größer sind.

Vorbestellung allgemein über:
GruppeTAG@web.de

Oder direkt über die Bühnen:

Horns Erben
interpellation@horns-erben.de

naTo:
info@nato-leipzig.de
Tel. 0341/30143 97 oder 98

Eine Wiederaufnahme ist für April/Mai geplant.

Gruppe TAG. Trotz Aller Gegenwart.

„Das Licht am Ende des Tunnels“ – 15./16./17.01 Libelle – 22.01. Horns Erben – 24.01. naTo

Flyer \"Das Licht am Ende des Tunnels\"

Kartenvorbestellungen für die raren Plätze bitte über: gruppetag@web.de oder direkt über die Bühnen:

Libelle (ca. 30 Plätze)
kontakt@libelle-leipzig.de

Horns Erben (80-100 Plätze)
interpellation@horns-erben.de

naTo (100-120 Plätze)
info@nato-leipzig.de
Tel. 0341/30143 97 oder 98

Preise:

Libelle: Spende/Solidarbeitrag
Horns Erben und naTo: 3€/5€ (Prolet/Magnat)

Weiteres Werbematerial (Webbanner, E-Cards) findet Ihr bei flickr.

Neues Stück: Das Licht am Ende des Tunnels

Sinnfragen gehören zum Leben wie das Salz zur Suppe. Aus ihnen heraus webt sich die Geschichte ihren utopischen Horizont. Ein fernes Firmament voll lockender Ideen, das die individuelle Perspektive in menschlich einzigartiger Weise übersteigt, und so Heil und Trost spendet ob der je eigenen Begrenztheit und Sinnlosigkeit des unabwendbaren Sterbens.
Es ist deshalb weder Zufall noch Beliebigkeit, dass der Ort, an dem das neue Stück spielt, einen Zwischenraum darstellt, der sowohl die Bilder der griechischen Mythologie als auch die der christlichen Heilslehre bemüht. Im Moment des Übergangs vom Leben in den Tod – während der entbehrungsreichen Überfahrt über den Styx oder während des endlosen Wartens auf das Jüngste Gericht in der Vorhölle Gottes – tut sich für alle „Sinnsuchenden“ eine dramatische Tiefe und gleichzeitig ein absurder Abgrund auf. Und trotzdem ist diese ontologische Stille, diese unverfälschte Offenheit bzw. dieses reine Nicht-Sein des Zukünftigen, ein ausgezeichneter Raum menschlicher Einbildungskraft, eine Projektionsfläche per excellence.
Das Stück versucht genau die Rückspiegelung, um im besten Aristophanischen Sinne der Komödie den Zynismus des herrschenden Zeitgeistes ironisch überhöht und unterhaltsam ausgemalt ans Publikum zurückzugeben. Die innere Dramatik, die in den Momenten der Abhängigkeit und individuellen Handlungsunfähigkeit steckt, orientiert sich dabei sowohl an Samuel Becketts einzigartigen dramatischen Arbeiten, als auch an dem literarischen Genie Franz Kafkas. Denn keine Kunde, kein Bericht dringt von dem, was da erst noch kommen wird. Stattdessen greift die lautlose Bürokratie, während die Jukebox vor sich hin daddelt und Rockstars kommen und gehen, als wären die endlosen Wartesäle dieser Welt ideale Bühnen der modernen Unterhaltungsindustrie.
Es treten nacheinander auf: Stefan Baumgärtel als verzweifelter Idealist, Ernst B. Häppert („der Häppi“) als treuherziger Prolet und Pauline ohne zu Zwingen-Anstalt („Pozza“) als schizophrene Bürgerin. Die frisch Verstorbenen erwartet jedoch kein Paradies, sondern ein unüberschaubarer Verwaltungsapparat, dessen bürokratische Schaltstellen zwischen anonymer Autorität und konkreter Willkür schwanken. Ist Gott gar ein DJ? Ein Oberster Beamter? Oder einfach nur die Exit-Funktion? Eröffnet die Anpassung den Himmel, während die Höhle die ewige Wiederkehr des immer Gleichen bedeutet? Gibt es noch Hoffnung? Und wer zum Teufel sind diese Musikertypen eigentlich?
Das Stück verspricht keine Antworten, aber einen humorvollen, multimedialen, musikalischen und auch nachdenklichen Abend.

Attention please! Hier kommt die Gruppe TAG!

Ende. Es geht zu Ende. Es geht vielleicht zu Ende. NEIN! Nach den performativen Akten der Bühne, den selbstreflexiven Wendungen von Oblomovs Erben und der ersten Außenschau subjektiver Faktoren foppen wir auch weiterhin die Grenzwerttheorie durch permanentes Überschreiten. Wir sind das offene Ensemble der Gruppe TAG. Was wir machen? Politisches Theater. Und zwar fern von Agitprop und moralischer Anstalt!

Watch out!